Dacia heißt Nissan, Opel Chevrolet. Dazu viele Marken, die erkennbar aus den USA stammen: Dodge, Lincoln, Cadillac, Chrysler, Ford, GMC, Hummer, Jeep, Toyota (Ja, ich meine die US-Modelle!), Ambassador (die alten Schlitten), Mercury, Pontiac.
Das Alter bewegt sich zwischen prähistorisch-klapprig-verrostet-stinkend und Leasing-neu. Vereinzelt sehe ich auch Audi TT und Bentley. Von den europäischen Marken ist VW am Größten (hey, hier röhren 2000er-Modelle vom Käfer; mit Kat, Alarmanlage, elektrischen Fensterhebern, Klimaanlage), gefolgt von —- vielleicht Fiat.
Nissan aus Japan ist bekannt für seine Haltbarkeit. Fast alle Taxen sind Nissan Tsurus, mit ihnen fährt man zehn Jahre (das entspricht einer Million Kilometer). Dann muss ein neuer Wagen her. Taxen in Querétaro dürfen nicht älter sein. Neulich lamentierte ein Fahrer deswegen: Was das denn soll, man kann Autos doch gut erhalten, auch bei dieser Kilometeranzahl. Der Herr hat bestimmt recht. Ich war dennoch froh, in seinem neuen Gefährt (40.000 km, also fünf Monate alt) Platz genommen zu haben.
Autos kauft man neu oder semi-neu. Informierte Kreise berichten, dass US-Semis um zehn Jahre alt sein müssen, um importiert werden zu dürfen. Neuwagen werden über fünf bis sieben Jahre finanziert, dann wird die Karre erneuert. Modefarben sind weiß und schwarz.
Das Benzin wird vom Staat subventioniert, daher ist es billig, etwa 45 Cent pro Liter bleifrei. Die Oktanzahl bewegt sich in unteren 80er-Regionen. Die gesamte Petroindustrie befindet sich übrigens in Volksbesitz, die Tankstellen (Pemex) werden so weit ich weiß als Franchise geführt. Angenehm ist der Service, du musst nicht aus dem Auto steigen.
Puh, es gibt noch viel mehr über Autos zu berichten. Hebe ich mir für später auf.